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Rasur

Glatze rasieren – Anleitung, Werkzeug und Kopfhautpflege

Aktualisiert am Lesezeit: 2 Minuten

Eine glatte Glatze ist eine klare Entscheidung – und mit Bart eine der beliebtesten Kombinationen überhaupt. Das Rasieren des Kopfes folgt denselben Regeln wie die Gesichtsrasur, nur mit schwierigerer Sicht.

Werkzeug
Haarschneider, Rasierhobel oder Kopfrasierer, Spiegel
Dauer
10–20 Minuten
Rhythmus
alle 1–3 Tage

Vorbereitung: erst kürzen

Längeres Haar lässt sich nicht direkt nass rasieren. Zuerst mit einer Haarschneidemaschine ohne Aufsatz oder mit dem kürzesten Aufsatz auf wenige Millimeter kürzen. Wer nur eine kurze Stoppelglatze möchte, ist damit schon fertig.

Die Nassrasur am Kopf

  1. Duschen oder ein warmes Tuch auflegen. Die Kopfhaut und die Stoppeln werden weich.
  2. Einschäumen – ein transparentes Gel hilft, weil man sieht, wo schon rasiert ist.
  3. Mit dem Strich beginnen. Am Kopf wachsen die Haare vom Wirbel aus in verschiedene Richtungen: oben meist nach vorn, an den Seiten nach unten, am Hinterkopf nach unten oder schräg.
  4. In Abschnitten arbeiten: Oberkopf, Seiten, Hinterkopf. Mit der freien Hand tasten, wo noch Stoppeln sind.
  5. Zweiter Durchgang quer oder gegen den Strich, falls es die Haut verträgt.
  6. Kalt abspülen, trocken tupfen, eincremen.

Merke: Den Hinterkopf rasierst du am sichersten mit zwei Spiegeln oder ganz nach Gefühl. Viele nutzen für den Kopf eigene Rasierer mit Griff, die in der Handfläche liegen und leichter zu führen sind.

Werkzeug

  • Rasierhobel oder Systemrasierer – wie im Gesicht.
  • Kopfrasierer mit speziellem Griff – einfacher am Hinterkopf.
  • Elektrischer Kopfrasierer – schneller, weniger glatt, schonender.

Pflege der Kopfhaut

Die Kopfhaut ist nach der Rasur ungeschützt:

  • Feuchtigkeitspflege ohne Alkohol, sonst spannt die Haut und schuppt.
  • Sonnenschutz: Die Kopfhaut war vorher von Haaren geschützt und verbrennt schnell. Im Sommer ist Sonnencreme oder eine Kopfbedeckung Pflicht.
  • Peeling ein- bis zweimal pro Woche, gegen eingewachsene Haare, siehe Barthaar eingewachsen.

Glatze und Bart

Glatze und Bart ergänzen sich: Der Bart gibt dem Gesicht einen Rahmen, den sonst das Haar übernimmt. Besonders gut funktionieren kurze bis mittellange Vollbärte und markante Formen. Wichtig ist der Übergang an den Koteletten: Entweder ganz sauber getrennt oder mit dem Trimmer weich vom Kopf in den Bart geblendet. Welche Bartformen zu welcher Gesichtsform passen, steht unter Welcher Bart passt zu mir.

Wie oft?

Eine glatte Glatze sieht nach ein bis zwei Tagen schon wieder stoppelig aus. Wer es immer glatt mag, rasiert alle ein bis zwei Tage. Wer die Haut schonen möchte, rasiert seltener und trägt zwischendurch eine kurze Stoppelglatze. Wer mit Rasurbrand kämpft, findet dort weitere Tipps.

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