Bart weich machen – sieben Tipps gegen kratziges Barthaar
Aktualisiert am Lesezeit: 2 Minuten
Ein Bart, der kratzt, macht weder dem Träger noch den Menschen um ihn herum Freude. Die gute Nachricht: Barthaar lässt sich mit einfacher Pflege spürbar weicher machen – ganz ohne Wundermittel.
- Zeit bis zur Wirkung
- ein paar Tage bis zwei Wochen
- Wichtigste Produkte
- Öl, Balsam
- Größter Fehler
- heißes Wasser
Warum Barthaar kratzt
Barthaar ist dicker als Kopfhaar und hat oft einen ovalen Querschnitt, der es krauser macht. Die äußere Schuppenschicht des Haares, die Kutikula, ist bei trockenem Haar aufgeraut. Das fühlt sich hart an. Wird der Bart gerade erst länger, kratzen außerdem die abgeschnittenen, stumpfen Spitzen.
1. Lauwarm statt heiß waschen
Heißes Wasser löst mehr Fett aus Haar und Haut. Lauwarmes Wasser reinigt ausreichend und lässt die natürliche Schutzschicht in Ruhe. Mehr dazu unter Bart waschen.
2. Mildes Shampoo, nicht zu oft
Zwei bis drei Wäschen pro Woche mit einem milden Bartshampoo reichen. Wer täglich mit Duschgel wäscht, bekommt fast sicher einen strohigen Bart.
3. Bartöl nach jeder Wäsche
Bartöl glättet die Kutikula und macht das Haar geschmeidiger. Am besten auf leicht feuchtem Haar auftragen.
4. Balsam für die Längen
Butter und Wachs im Bartbalsam legen sich um das Haar und machen es weicher und schwerer. Bei krausem Haar ist Balsam oft wirksamer als Öl allein.
5. Conditioner bei langen Bärten
Ein Bartconditioner nach dem Shampoo, zwei Minuten einwirken lassen, dann ausspülen. Das erleichtert das Kämmen und macht lange Bärte spürbar weicher.
6. Regelmäßig bürsten
Eine Bartbürste mit Naturborsten verteilt Öl und Talg über das ganze Haar und glättet es. Täglich ein, zwei Minuten reichen.
7. Spitzen nachschneiden
Gespaltene und ausgefranste Spitzen fühlen sich hart an. Alle paar Wochen mit einer scharfen Bartschere die Spitzen minimal kürzen – das macht einen spürbaren Unterschied, besonders beim langen Bart.
Merke: Der größte Unterschied entsteht nicht durch ein teures Produkt, sondern dadurch, dass du aufhörst, den Bart auszutrocknen – zu heißes Wasser und zu scharfe Seife sind die Hauptverdächtigen.
Und wenn das alles nicht reicht?
Sehr krauses, dickes Haar bleibt auch mit guter Pflege kräftiger als feines. Dann kann ein Bartglätter helfen, der das Haar mit Wärme streckt – siehe Bartglätter. Und: Je länger ein Bart ist, desto weicher fühlt er sich meist an, weil die Haare sich hinlegen statt abzustehen.
Das Gefühl für andere
Wer den Bart weicher macht, tut das oft nicht nur für sich. Auch für Partnerinnen und Partner ist der Unterschied zwischen kratzigen Stoppeln und einem gepflegten, weichen Bart groß. Besonders heikel ist die Übergangszeit vom Stoppel- zum kurzen Bart; wie man sie übersteht, steht unter Bart juckt.
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