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Bartpflege

Bartshampoo und Bartseife – warum normales Duschgel nicht ideal ist

Aktualisiert am Lesezeit: 2 Minuten

Ein Bart fängt Essensreste, Staub und Hautschuppen ein und braucht deshalb eine Wäsche. Die Kunst ist, ihn sauber zu bekommen, ohne die Haut darunter auszutrocknen. Genau dafür gibt es milde Bartshampoos und Bartseifen.

Wie oft
2–3 × pro Woche
Menge
haselnussgroß
Danach
Bartöl oder Balsam

Warum ein eigenes Shampoo?

Die Gesichtshaut ist dünner und empfindlicher als die Kopfhaut. Viele Duschgels und manche Kopfhaarshampoos enthalten kräftige Tenside, die Fett sehr gründlich entfernen. Das ist bei fettiger Kopfhaut gewollt – im Gesicht führt es schnell zu Spannungsgefühl, Juckreiz und Schuppen im Bart.

Ein Bartshampoo ist in der Regel milder, rückfettend und oft mit Ölen angereichert. Es reinigt das Haar, ohne der Haut alles Fett zu nehmen.

Shampoo oder Seife?

BartshampooBartseife
Formflüssigfest, am Stück
Handhabungsehr einfachanschäumen in der Hand
VerpackungFlascheoft plastikfrei
ReisenFlüssigkeitsregeln beachtenunproblematisch
pH-Wertmeist hautneutralklassische Seife eher alkalisch

Klassische Seifen aus verseiften Ölen sind leicht alkalisch. Das stört manche Haut nicht, andere reagiert mit Trockenheit. Viele sogenannte Bartseifen sind deshalb eigentlich feste Shampoos mit milden, synthetischen Tensiden. Ein Blick auf die Zutatenliste zeigt, was drin ist.

Woran du ein mildes Produkt erkennst

  • Milde Tenside wie Coco-Glucoside, Decyl Glucoside oder Sodium Cocoyl Isethionate stehen weit vorne.
  • Pflegende Zusätze wie Öle, Glycerin oder Panthenol sind enthalten.
  • Wenig oder kein Duft, wenn die Haut empfindlich ist.

Sulfate wie Sodium Lauryl Sulfate sind nicht gefährlich, reinigen aber sehr gründlich. Für trockene Haut sind sie keine gute Wahl.

Wie oft waschen?

Für die meisten reichen zwei bis drei Wäschen pro Woche. An den übrigen Tagen genügt klares, lauwarmes Wasser. Wer viel schwitzt, im Staub arbeitet oder einen sehr langen Bart trägt, wäscht öfter – dann aber besonders mild. Den genauen Ablauf beschreibt der Beitrag Bart waschen.

Merke: Nach jeder Wäsche mit Shampoo gehört ein Pflegeprodukt in den Bart, am besten ein paar Tropfen Bartöl.

Reicht nicht mein normales Shampoo?

Oft ja – wenn es mild ist. Ein Babyshampoo oder ein Shampoo für empfindliche Kopfhaut kann gut funktionieren. Schlechter geeignet sind Anti-Schuppen-Shampoos für den Dauereinsatz, weil einige Wirkstoffe die Gesichtshaut reizen können, und stark entfettende Shampoos gegen fettiges Haar.

Conditioner für den Bart?

Bartconditioner sind Spülungen, die das Haar nach dem Waschen glätten. Sie helfen vor allem bei langen, krausen Bärten, die sich schwer kämmen lassen. Bei kurzen Bärten übernimmt ein Öl die gleiche Aufgabe. Mehr Tipps gegen strohiges Haar stehen unter Bart weich machen.

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